Die beiden Baumarkt-LED-Leuchten, die ich für die beiden Toiletten in der Halle gekauft hatte, sind nun nicht der Designheit letzter Schluss (oder so ähnlich), aber sie sehen immerhin "okay" aus und vor allem erfüllen sie ihren Zweck, darauf kam es an.
Aber immerhin muss man jetzt nicht mehr mit offener Tür pinkeln gehen.
Ein Mann hatte einen mittelgroßen Einkauf, der letztendlich eine Papier-Einkaufstüte füllte, zusammengesucht und auf das Kassenband gelegt. Ganz am Anfang hatte er zwei Schachteln Zigaretten liegen, die er, wie im Video zu erkennen erahnen ist, in die Jackentasche gesteckt hatte.
Nachdem alles gescannt wurde, oh Wunder, funktionierte die Kartenzahlung nicht. Nach vielem Ausprobieren bat der Mann darum, den Einkauf kurz zurücklassen zu dürfen, um Geld zu holen. Nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit hatte mein aufmerksamer Mitarbeiter natürlich darauf geachtet, dass auch die Zigaretten hier bleiben. In dem Moment, als er den Mann auf die Zigaretten ansprach, rannte dieser mit den Zigaretten los, die in diesem Moment zum Diebesgut wurden, und aus dem Laden und war weg.
Inzwischen haben wir einen neuen Modus Operandi, der schon bei einigen Kunden für Missmut gesorgt hat, was uns aber vollkommen egal ist: Wenn jemand Zigaretten haben möchte, bleiben diese bis zur abgeschlossenen Bezahlung in der Obhut der Kassenkräfte und werden erst anschließend ausgehändigt.
Blogleserien Monika hat mir dieses Foto eines SPAR-Marktes in der Lowther Street in
York zugesendet. Vielen Dank dafür.
Auch diesen Laden gibt es bei
Google Street View zu bewundern. Auffällig finde ich, dass die Lüftungsöffnungen offenbar in den letzten Jahren oben am Dach nachgerüstet wurden …
Frei nach Wilhelm Tell: Raum ist in dem kleinsten Körbchen.
Im Trakt mit den Nebenräumen bei uns an der Lagerhalle hatten im Laufe der Zeit diverse Lampen ihr Leben ausgehaucht. Da ich ohnehin gerade zwei neue Leuchten in den beiden Toilettenräumen installiert hatte, nahm ich den Tag zum Anlass, auch den Rest endlich wieder in Ordnung zu bringen.
In den Fluren war das alles kein Problem, nur für die Deckenleuchte im großen Büroraum unten brauchte ich drei Kerzenlampen mit E14-Gewinde. Sowas hatte ich natürlich nicht herumliegen – aber nur wenige Autominuten entfernt ist ja ein Edeka-Markt. Dort bin ich hingefahren und fand nach einiger Suche tatsächlich in einem Regal eine mit acht Artikeln recht überschaubar aufgestellte Auswahl an Glühlampen:
Kerzenlampen waren zwar dabei, aber als 25W-Äquivalent waren sie mir viel zu dunkel und so kaufte ich sie nicht. Ganz in der Nähe gibt es noch einen REWE-Markt, dort hatte ich zunächst gar keine Glühlampen gefunden. Eine von mir gefragte Mitarbeiterin zeigte mir schließlich deren Auswahl: Immerhin 11 verschiedene Produkte, darunter auch "40W"-Kerzenlampen. Juhu, so konnte ich die Deckenleuchte wieder vollumfänglich zum Leuchten bringen.
Ich staunte aber schon, dass in den beiden großen Märkten die Auswahl an Leuchtmitteln so überschaubar war. Ich weiß nicht, wie viele verschiedene Artikel es von der "ja!"-Eigenmarke der REWE gibt, aber die kleine Auswahl in dem Edeka fand ich wirklich enttäuschend. Es ist ja nicht so, dass es von unserer Eigenmarke keine Auswahl an Glühlampen gibt. Wir in unseren kleinen Laden haben immerhin 24 (!) verschiedene Artikel im Sortiment. Ich finde,
damit muss man sich nun wirklich nicht verstecken:
Manche Kabinenstewards auf Kreuzfahrschiffen sind begnadete Künstler im Umgang mit Handtüchern. Wir hatten selber auch schon einen Elefanten auf dem Bett sitzen, nachdem unsere Kabinenstewardess die beiden Stofftiere unserer Tochter entdeckt hatte.
Findet den Fehler bei dieser
FÜNFHUNDERT-Gramm-Packung Toastbrot.
Meine
große Aktenvernichtung vor inzwischen knapp anderthalb Jahren hat zwar für viel Luft gesorgt, aber einige Unterlagen haben wir zwangsläufig immer noch hier stehen. Die beiden Anhängerladungen beinhalteten auch Unterlagen, die deutlich älter als 10 volle Jahre waren, bei so viel Entsorgungsfaulheit sammelt sich natürlich etwas an. Hinzu kam, dass der gesamte Zeitraum auch die Unterlagen von zwei Läden beinhaltete, was die Papierflut nicht ganz verdoppelt aber zumindest um 50% aufgebläht hat.
Seit 2020 haben wir nur noch den einen Markt hier, die Unterlagen aus Findorff haben inzwischen die Hälfte ihrer Aufbewahrungsfrist hinter sich und so füllt sich der Kistenberg bei uns in der Halle deutlich langsamer. Hinzu kommt, dass ich früher "alles" Aufbewahrt habe, also auch Lieferscheine und die einzelnen Hilfsformulare, mit denen die Mitarbeiter ihre Kassen abgerechnet haben. Beides keine aufbewahrungspflichtigen Dokumente – aber dafür sehr viele, die dementsprechend viel Platz einnehmen. Seit 2018 gibt es auch keine Kopien der ec-Belege mehr, die aufbewahrt werden müssen und so sammelt sich inzwischen deutlich weniger Material an, als in der Vergangenheit.
Kurz: Trotz der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren ist der Stapel an Kartons sehr übersichtlich: 23 Bananenkartons und 9 Kisten im Format von Umzugskartons stehen bei uns in der Halle – und das war's. Wenn man sich jetzt noch angewöhnt, regelmäßig mal auszumisten, sollte die Sammlung auch kaum größer werden. Im Gegenteil sogar, denn mit jedem weiteren Jahr verschwindet der Anteil der Dokumente aus unserem zweiten Laden.
Papier ist hier, Papier sind wir. Papier ist zwischen dir und mir – und mein Lebtag werde ich nicht verstehen, warum man freiwillig Steuerfachangestellter wird.
Vor Jahren hatten ein Freund und ich die Idee, einen Bagger als Modell zu bauen. In nicht ganz kleinem Maßstab und mehr oder weniger voll funktionsfähig. Auserwählt hatten wir den Liebherr R954B, eine vor knapp 20 Jahren recht beeindruckende Maschine.
Das Projekt ist aus unterschiedlichen Gründen gestorben, aber aus der Planungsphase gab es viele 3D-Dateien aus dem CAD-Programm, die ich teilweise auch mal mit 3D-Studio visualisiert habe.
Im Video seht ihr zunächst einen Ausschnitt aus der Gleiskette, anschließend die beiden Hauptträger des Fahrwerks mit den Hydraulikmotoren und am Ende noch einmal nur einen der sich auch hier gerade ebenfalls drehenden Hydraulikmotoren.
(Hätten wir die Teile in 3D irgendwann vollständig gehabt, alles zusammengesetzt und den Ausleger / Baggerarm per IK animiert, hätte man damit bestimmt recht spektakuläre Videos rendern können. (Ja,
IK, nicht KI.

)
Eine Kundin, die kaum ein Wort Deutsch sprach, versuchte Ines mitzuteilen, welches Produkt sie gerne erwerben würde. Da die verbale Kommunikation an gegenseitigem Unverständnis des Deutschen und Albanischen konsequent scheiterte, nutze die Frau kurzerhand Zeichensprache.
Zunächst legte sie Daumen und Zeigefinger einer Hand zusammen und formte auf diese Weise einen kleinen Kreis. Sie zeigte mit der anderen Hand auf genau diesen Kreis.
Dann machte sie ihre Hand zur Faust und deutete eine Bewegung an, als würde sie einen Hammer halten und damit zuschlagen.
Zu guter Letzt legte sie beide Hände, die sie als "Schüsselchen" hielt, mit den Handflächen zusammen und klappte sie auseinander, während sie die Hände an der Handkante zusammen hielt.
Es hätten natürlich auch andere Dinge gemeint gewesen sein können (Ü-Eier, Geoden, Tabletten), aber die Kundin suchte tatsächlich Walnüsse in der Schale – und das erriet meine Gattin direkt schon beim ersten Versuch.
Neuigkeiten vom ELSTER-Portal: Sie haben zum einen endlich die neue Domain für die leichtere Erreichbarkeit freigeschaltet. Man erreicht das ELSTER-Portal jetzt nicht mehr über elster.de, die einfach viel zu viele Menschen an schwarz-weiße Rabenvögel erinnert hat, sondern einfach und schlüssig über
baggerbetrieb-vogt.de. Für alle, die den Zusammenhang zum Finanzamt nicht sehen, hier eine kurze Erklärung: Es geht bei Steuern um viel Geld. Bei Geld und Reichtum denkt man an die Goldgräber ("Gold Digger"). "Digger" lässt sich (außerhalb der Jugendsprache) auch mit "Bagger" übersetzen und da eine Behörde ja auch wie ein Geschäftsbetrieb arbeitet, hat man sich für das Kompositum Baggerbetrieb entschieden. Der Zusatz "Vogt" soll noch einmal ausdrücklich betonen, dass es sich um Steuern handelt, dann die Vögte waren in ihren Bezirken ja auch diejenigen, an welche die Steuereinnahmen flossen.
Die zweite Neuigkeit ist: Gibt man auf diesem (zum Bürokratieabbau völlig ungesicherten) Server seine vollständigen Kreditkartendaten inkl. Prüfnummer ein, bucht das Amt direkt jede Form von Rückerstattungen auf die Kreditkarte.
Alternativ könnte das auch nur ein plumper Phishing-Versuch gewesen sein:
Aus einer 6er-Packung Ferrero "Kinder Bueno" hat ein Ladendieb vier der Riegel geklaut. Die aufgerissene Packung mit den verbliebenen zwei Bueons lag im Konservenregal, wo eine Kollegin sie gefunden hat.
Als Dieb braucht man aber doch keinen Anstandsrest zurückzulassen, da hätte er (oder sie) die restlichen beiden Riegel doch konsequenterweise auch noch einstecken können …
Schon mit meinem allerersten Scanner, den ich mir Mitte der 90er-Jahre mal gekauft hatte und der von Teco/Relisys und nicht billig war, habe ich natürlich herumexperimentiert und außer Dokumenten auch diverse Gegenstände abzulichten versucht.
Das war nie so richtig geil, da Objekte, die sich schon wenige Millimeter über der Glasscheibe befanden, kaum noch richtig dargestellt wurden. Keine Ahnung, was andere aktuelle Scanner da abliefern – aber unsere Konica-Minolta-Maschine hier in der Firma hat diesbezüglich eine beeindruckende Schärfentiefe. Da kann man richtig schöne Sachen mit machen.
Ich hatte einfach mal ein paar Gegenstände / Produkte hier aus dem Laden auf die Platte gestellt und war doch recht überrascht, wie farbgewaltig und gegen den tiefschwarzen Hintergrund freigestellt die Dinge wirken.
Ich bin mehr Techniker als Künstler. Man KANN damit bestimmt ziemlich coole Dinge anstellen, nur ICH sehe die nicht und/oder bin nicht kreativ genug dafür.
Wie auch immer, dies ist der erste Teil einer Mini-Serie mit zehn Folgen.
Vier Äpfel:
Ich, also unser Laden, bekomme nicht nur Rezensionen bei Google, manchmal verteile ich auch selber welche. Etwas überraschend bekam ich eine E-Mail von Google:
Benachrichtigung von Google zu Inhaltsbeschränkungen
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihre Rezension wurde nicht gepostet.
Hintergrund
Wir haben eine Beschwerde erhalten, dass Ihre Bewertung nach deutschem Recht diffamierend sei. Ihre Bewertung wurde vorerst entfernt, da deutsche Gerichte die Hürden für Unternehmen, Bewertungen als geschäftsschädigend oder diffamierend anzufechten, niedrig angesetzt haben.
Das war zunächst überraschend, da ich kürzlich gar keine Rezensionen hinterlassen habe. Ich gucke mir an, um was es ging und sah folgendes:
Okay, das hilft jetzt nicht weiter, vor allem wird mir der Text nicht angezeigt, um des es wohl geht. Also klickte ich auf "Rezension bearbeiten" und kam in diese Ansicht:
Kurz: Drei Sterne,
kein Text dazu.
Dieses Thema mit dem Löschen von Rezensionen und dem ewigen Abwägen auf beiden Seiten, was nun angemessen und was bereits rufschädigend ist, kocht ja immer wieder hoch.
Eine Frage, Google:
WAS IST AN DEM TEXT (der nicht da ist)
DIFFAMIEREND???
Gelten jetzt auch schon kommentarlose 3-Sterne-Rezensionen als Rufschädigung? Echt jetzt? Wenn nur noch Rezensionen mit wenigstens vier Sternen unangefochten stehen bleiben, dann ist das gesamte System ziemlich nutzlos. Genau wie Arbeitszeugnisse, in denen auch nur nette Sachen stehen dürfen. Was soll ein Bewertungssystem bringen, wenn jede Kritik ausgeschlossen wird, weil diese ja schaden könnte?